Der Boxhagener Platz

Der Boxhagener Platz gehört zur Geschichte Friedrichshains und zum gegenwärtigen Leben. Es ist kein idyllischer, sondern ein lebendiger Platz, auf dem sich entgegengesetzte Weltanschauungen tummeln, und mit dabei sind immer viele Kinder und ihre jungen Eltern. Am einen Ende eine Plansche und ein Spielplatz für Kinder, am anderen eine Liegewiese für Kinderlose und Hunde, aber in der Kinderwiese noch einmal ein Spielplatz mit Schaukel für Kinder. Draussen herum findet am Samstag ein Wochenmarkt statt, am Sonntag einer der bedeutendsten und preiswertesten Flohmärkte der Stadt, der immer was bietet für jung und alt und nicht zu verwechseln ist mit dem offiziell als Antik-Kunst-Trödelmarkt bezeichneten Markt auf dem RAW-Gelände.

Besonders aktuell ist jetzt der Film Boxhagener Platz, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Torsten Schulz, der von dem Leben auf und um den Platz handelt.

 

Boxhagener Platz


Um den Platz herum befinden sich zahlreiche Cafés, Restaurants und Geschäfte. Zu den traditionellen Bars gehört der Feuermelder, der in Torsten Schulzs "Boxhagener Platz" besonders hervorgehoben wird. Zu den besten Lokalen gehörte das Café Elefant, das leider einer kleinen Eisdiele gewichen ist, die die so entstandene Lücke für ausgezeichneten Café noch nicht hat füllen können. Zu den im Augenblick interesantesten gehört das Szimpla, das Budapester Kultur auch nach Berlin bringt: Musik, Lesungen uvm, immer ist hier was los, vor allem im Sommer.

In den Cafés und Restairants wird zu besonderen Sportereignissen, wie der WM 2006, der EM 2008 oder der WM 2010, Public Viewing der Spiele organisiert. Da vermischen sich schon mal die Grenzen zwischen den Cafes und Bars, Stühle werden von hier nach dort getragen und alle fiebern zusammen.

Mehr Info für Kinder auf unserer Seite zu Spielplätzen. In der Umgebung gibt es auch zahlreiche Ausgehmöglichkeiten: Restaurants, Eisdielen, Cafés...

Zur Geschichte des Boxhagener Platzes

Da wo sich jetzt ein Grossteil Friedrichshains mit dem Boxhagener Platz befindet war früher einmal die Gemeinde Boxhagen-Rummelsburg. Diese Gemeinde umfasste ab 1889 das Gebiet zwischen der Simon-Dach-Straße, der Simplonstraße, der Gegend Boxhagener Straße – Wismarplatz – Weserstraße und dem Areal des jetzigen Bahnhofs Ostkreuz. In dieser Gemeinde befand sich auch das Vorwerk Boxhagen, ein landwirtschaftlicher Gutshof, das dem Platz seinen Namen gab.

Nach 1938 wurde die Gemeinde eingegliedert und in Friedrichshain und Rummelsburg eingeteilt.

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